Julia Stadlmair, Ausbildung zur Bankkauffrau, Sparkasse Aichach-Schrobenhausen

Im Interview erzählt sie von den Anforderungen in ihrem Ausbildungsbetrieb und den Eigenschaften, die zukünftige Azubis mitbringen sollten.

1. Hast du vor deiner Entscheidung für diesen Beruf ein Praktikum im entsprechenden Berufsfeld absolviert? 

Ja, ich habe im Rahmen des FOS-Praktikums ein halbjähriges Praktikum bei der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen absolviert. Alleine schon wegen des besseren Einblicks in die Arbeit würde ich zum Praktikum raten. Es hat mir sehr geholfen, mich für eine Berufsparte zu entscheiden.

2. Welche Anforderungen stellt dein Ausbildungsbetrieb an dich?  

Zum einen gibt es, wie auch in jedem anderen Ausbildungsbetrieb, natürlich eine „Holschuld“. Das heißt, es wird in einem bestimmten Rahmen schon eine gewisse Selbstständigkeit erwartet, um Wissen zu sammeln und auch zu lernen. Zum anderen darf die gewissenhafte Ausführung bei sämtlichen anfallenden Aufgaben nicht fehlen; ganz zu schweigen vom verantwortungsbewussten Umgang mit Kundendaten und anderen vertraulichen Informationen.

3. Macht die Ausbildung Spaß, und gibt es eventuell Tätigkeiten, die du nicht so gerne ausführst?

Definitiv macht sie Spaß! Bei uns im Team ist das Arbeitsklima angenehm und fair, was die Zusammenarbeit und den Spaß bei der Arbeit wirklich fördert. Ich gehe sehr gerne aktiv auf unsere Kunden zu. Gerade die unterschiedlichen Anforderungen und Kundentypen machen den Beruf so interessant und abwechslungsreich.

4. Wie haben dich die Kollegen aufgenommen?

Die Unterstützung ist bei uns wirklich super. Gerade zu Beginn der Ausbildung, als noch viele Unsicherheiten da waren, hat man uns mit unseren Aufgaben nicht alleine gelassen. Schließlich durchlaufen wir einige Bereiche, sodass es beim nächsten Abteilungswechsel immer wieder was Neues gibt, was wir dazulernen.

5. Welche Eigenschaften sollte man für deine Ausbildung auf alle Fälle mitbringen?

Auf jeden Fall sollte man aufgeschlossen gegenüber Menschen sein, da wir ja den ganzen Tag mit Kunden zu tun haben. Außerdem sollte man sich in die Bedürfnisse seines Gegenübers reinversetzen und zuhören können. Das ist besonders wichtig in Beratungsgesprächen, um für jeden das Passende zu finden.

6. Von der Schule in die Ausbildung: Was war für dich die größte Umstellung?

Dadurch, dass ich vor meiner Ausbildung bereits an manchen Tagen in der Woche bis 16 Uhr Unterricht hatte, war die Umstellung für mich nicht sonderlich groß. Allerdings musste ich mich daran gewöhnen, mir meine Zeit neu einzuteilen. Dafür habe ich jetzt viele nette Kolleginnen und Kollegen und kann mir mit meinem Gehalt so manchen Wunsch erfüllen.