Marleen Bscheider, Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, Landratsamt Aichach-Friedberg

Im Azubi-Interview erzählt sie von ihrem Ausbildungsbetrieb und der Umstellung von der Schule zur Ausbildung.

1. Wieso hast du dich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Vor meiner Ausbildung habe ich schon ein Praktikum im Landratsamt Aichach-Friedberg absolviert. Da es mir sehr gut gefallen hat, war mir bewusst, dass ich diesen Beruf nach Abschluss der Schule gerne ausüben möchte.

2. Von der Schule in die Ausbildung: Was war für dich die größte Umstellung?

In der Schule hatte ich höchstens ein- bis zweimal Nachmittagsunterricht. Die größte Umstellung war somit die ganztätige Arbeit und seine Freizeit auf spätnachmittags bzw. abends zu beschränken.

3. Wie sind die Anforderungen in der Berufsschule und wie oft besuchst du sie?

Da viel mit Gesetzen gearbeitet wird, kann der Schulstoff manchmal etwas trocken sein, ist aber trotzdem interessant. Man tut sich auf jeden Fall leichter, wenn man von Anfang an mit dem Lernen dahinter ist. Pro Lehrjahr besuchen wir zwei Berufsschulblöcke mit jeweils fünf bis sechs Wochen. Zusätzlich werden wir bei zwei Lehrgängen an der Bayerischen Verwaltungsschule in verwaltungsorientierten Fächern, wie zum Beispiel Sozialrecht oder allgemeines Verwaltungsrecht, unterrichtet.

4. Was zeichnet deinen Ausbildungsbetrieb aus?

Im Landratsamt Aichach-Friedberg sind die Mitarbeiter/-innen sehr nett. Aufgrund der Größe kann man während der Ausbildung viele verschiedene Sachgebiete mit unterschiedlichsten Aufgaben durchlaufen. Wir Auszubildende verstehen uns gut untereinander und können uns gegenseitig helfen. Positiv für mich ist außerdem der kurze Arbeitsweg.

5. Was planst du, nach der Ausbildung zu machen?

Ich möchte weiterhin im Landratsamt arbeiten und eine interessante Stelle mit abwechslungsreichen Aufgaben haben. Nach ein paar Jahren habe ich vor, mich mit dem Angestelltenlehrgang II (Verwaltungsfachwirtin) weiterzubilden.