Interesse und ein grundlegendes Verständnis für Technik und Mathematik sind die Stützpfeiler für eine erfolgreiche Ausbildung zum Fachinformatiker. Die Arbeit mit dem Computer oder mit computergesteuerter Technik gehört in den meisten Berufen mittlerweile zum Alltag.

Deshalb sind gut ausgebildete Fachinformatiker auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz im Bereich Fachinformatik spielt die Art des Schulabschlusses oft nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtigere Grundvoraussetzungen sind technisches und mathematisches Verständnis sowie ausreichend Eigeninitiative.

„Die IT-Branche entwickelt sich mit jedem Programm weiter“, weiß Petra Timm, Sprecherin von einem der größten deutschen Personaldienstleister Randstad. „Informatiker sollten sich daher selbstmotiviert und permanent fortbilden, um am Ball zu bleiben.“ Freie Plätze werden sowohl direkt von Firmen der IT-Branche angeboten als auch von Unternehmen mit eigener IT-Abteilung.

Zwei Fachrichtungen stehen nach den ersten beiden Ausbildungsjahren zur Wahl: Anwendungsentwicklung oder Systemintegration. Wer sich auf die Anwendungsentwicklung spezialisiert, kümmert sich um Software, entwickelt neue Programme oder optimiert sie. Gute Kenntnisse in den unterschiedlichen Programmiersprachen sind notwendig, denn sie sind das „Werkzeug“ des Anwendungsinformatikers.

Die Fachrichtung Systemintegration beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Einrichtung kompletter IT-Systeme. Sowohl Hardware- als auch Softwarekenntnisse werden benötigt, um Computer untereinander zu vernetzen und deren Wartung durchzuführen. Nach der Ausbildung stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt gut.   

Text: txn-p