Bonbons, Schokolade, Pralinen, Lebkuchen, Kekse oder Salzstangen? Für viele stellt sich diese Frage erst beim Blick auf das Süßwarenregal im Supermarkt. Andere machen ihre Leidenschaft für Süßes zum Beruf und beginnen eine Ausbildung zum Süßwarentechnologen (m/w).

Der Süßwarentechnologe lernt in seiner Ausbildung den Umgang mit Fertigungsmaschinen, überprüft verwendete Rohstoffe auf ihre Qualität und überwacht die einzelnen Produktionsschritte. Die Auszubildenden durchlaufen während ihrer dreijährigen Lehrzeit insgesamt fünf Einsatzgebiete: Schokoladenwaren und Konfekt, Bonbons und Zuckerwaren, feine Backwaren, Knabberartikel und Speiseeis. Eine Spezialisierung für ein Gebiet findet erst nach abgeschlossener Ausbildung statt. „Durch die Qualifizierung in die fachliche Breite sind Süßwarentechnologen so am Arbeitsmarkt noch besser aufgestellt“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. „Denn die Fachkräfte sind nicht nur bei Süßwarenherstellern gefragt: Auch in der Obst- und Gemüseverarbeitung, in Großbäckereien oder Molkereien können Süßwarentechnologen eine Arbeitsstelle finden.“ Die Ausbildung ist dual, das heißt, sie findet nicht nur im Betrieb, sondern parallel auch an der Berufsschule statt. So werden die Azubis bestmöglich mit ihrem zukünftigen Beruf vertraut gemacht. Von Hygienevorschriften über das Bedienen von Fertigungsmaschinen bis hin zur Zusammensetzung und den Eigenschaften der einzelnen Produktionszutaten lernen sie alles notwendige, um dann gut geschult und mit ausgezeichneten Zukunftsaussichten ihren Karriereweg fortzusetzen.

Text: txn