Starke Nerven gefragt!

Als Erzieher muss man in erster Linie gut mit Kindern umgehen können. Es gilt, sie altersgerecht zu fördern, mit ihnen zu spielen und sie in ihrer Entwicklung zu beobachten. Ganz wichtig ist, dass du verantwortungsbewusst und stressresistent bist.

Basteln, singen, vorlesen, klettern und gemeinsam die Welt erkunden: Als Erzieher sorgst du dafür, dass deine Schützlinge spielerisch lernen und sich gut entwickeln. Dafür musst du sehr genau beobachten und analysieren, um das Verhalten einzelner Kinder beurteilen und sie individuell fördern zu können. Das kann heißen, dass du zum Spielen anregst, aber auch Probleme schnell erkennst und Konflikte löst. Den Mittagsschlaf überwachen, Essen zubereiten und aufpassen, dass sich niemand weh tut, zählen ebenfalls zu deinen Aufgaben – Verantwortungsbewusstsein steht also an allererster Stelle.

Gespräche mit deinen Kollegen und natürlich auch den Eltern gehören für dich zum Berufsalltag, deswegen ist es wichtig, dass du kommunikativ bist und in jeder Situation die richten Worte findest. Berührungsängste darfst du nicht haben und oft ist eine gute Portion Durchsetzungsvermögen nötig.

Nach der Ausbildung kannst du dich natürlich weiterbilden, zum Beispiel in der Jugend- und Heimerziehung. Berufliche Perspektiven hast du also nicht nur im Kindergarten, sondern auch beispielsweise in Einrichtungen für Behinderte und in Sucht- oder Familienberatungsstellen.