Gebäuderetter gesucht!

Als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten sagst du den holzschädigenden Käfer den Kampf an: Durch chemische und thermische Verfahren beseitigst du die Schädlinge, um das Bauwerk zu erhalten.

Vor allem in feuchten Gemäuern kommt es außerdem häufiger zu Pilzbefall, der schnell entfernt werden und trockengelegt werden muss. Beschädigte Bauteile wechselst du aus und verputzt die Mauern anschließend neu. Auch Abdichtungsarbeiten gehören dazu – drinnen und draußen.

Damit es erst gar nicht zu Schäden an Gemäuer und Holz kommt, lernst du während deiner zweijährigen Ausbildung das genaue Besichtigen von Bauwerken. Hier ist besondere Sorgfalt gefragt, um kleine Schäden schon im Keim zu ersticken. Auch Belastbarkeit sollte zu deinen Stärken gehören, damit du den Umgang mit schweren Bauteilen meisterst.

Da du ab und zu auch auf Gerüsten arbeitest, solltest du außerdem nicht an Höhenangst leiden. Deine Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten kannst du nämlich unter anderem bei Hochbauunternehmen absolvieren, aber auch im Ausbaugewerbe oder bei Dienstleistungsbetrieben für Desinfektion und Schädlingsbekämpfung.

Ein Mittelschulabschluss und handwerkliches Geschick sind wichtige gute Voraussetzungen. Wenn dir die genannten Arbeiten zu grundlegend sind, gibt es auch noch eine Alternative: Die Ausbildung als Holz- und Bautenschützer dauert ein Jahr länger und bietet die Möglichkeit, vertieft in ein bestimmtes Gebiet einzudringen. Zu Beginn der Ausbildung musst du dich nämlich entscheiden, ob du die Fachrichtung Bautenschutz oder die Fachrichtung Holzschutz wählst.