Technisches Verständnis sowie handwerkliches Geschick gehören zu den Grundvoraussetzungen für die Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Hygiene und Sauberkeit sind ihr tägliches Geschäft: Fachkräfte für den Rohr-, Kanal- und Industrieservice sind gefragte Experten, die beispielsweise das Grundwasser vor Verunreinigungen schützen. Sie schauen nicht in die sprichwörtliche Röhre – sondern in Rohre, Kanäle und abwassertechnische Anlagen und das mit modernsten technischen Mitteln wie etwa ferngesteuerten Robotern und komplexen Computersystemen. Wer sich für diesen Ausbildungsweg entscheidet, verfügt über hervorragende Perspektiven – einen sicheren Job ebenso wie die Möglichkeit, sich nach der Ausbildung fortzubilden und die Karriereleiter emporzusteigen.

„Fachkräfte mit erfolgreichem Abschluss sind begehrt. Sie werden meist direkt vom Ausbildungsbetrieb übernommen und finden darüber hinaus viele Stellenangebote: Im Fachbetrieb, im öffentlichen Dienst oder bei der Entwicklung von hochkomplexen Inspektions-, Reinigungs- und Sanierungsgeräten sind diese Fachkräfte gefragt“, sagt Ralph Sluke, Geschäftsführer des Verbandes der Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen (VDRK). Ein umfassendes technisches Verständnis sowie viel handwerkliches Geschick gehören zu den Grundvoraussetzungen für die anspruchsvolle Ausbildung: „Ebenso sollten Bewerber mindestens einen guten Hauptschulabschluss vorweisen und insbesondere an den naturwissenschaftlichen Fächern interessiert sein.  

Text: djd