Für jeden das passende Hörgerät zu finden, ist Aufgabe des Hörakustikers. Neben guter Feinmotorik ist soziale Kompetenz gefragt. Etwa jeder Fünfte in Deutschland leidet unter einer Hörbeeinträchtigung – von geringer bis zu hochgradiger Schwerhörigkeit.

Die Ursachen sind vielfältig: Angeborene oder frühkindliche Hörschwäche kann genetisch bedingt oder Folge einer Virusinfektion wie beispielsweise Mumps sein. Schädigungen des Hörorgans sowie andauernde Lärmbelastung mindern das Hörvermögen ebenfalls. Und im Alter wird die Hörfähigkeit naturbedingt schlechter. Hörakustiker helfen Betroffenen, wieder besser am Leben teilnehmen zu können, indem sie Hörgeräte und andere technisch hochwertige Hörsysteme individuell aussuchen und anpassen. Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin beim Personaldienstleister Randstad weiß: „Der Beruf setzt neben technischem Verständnis und ausgeprägter Feinmotorik auch Sozialkompetenz beim Umgang mit den Kunden voraus.“

Die dreijährige Ausbildung bietet neben guten Übernahmechancen auch Aufstiegsfortbildungen bis hin zum Studium. Damit ist sie besonders für Abiturienten der ideale Einstieg ins Berufsleben.

Text: txn-p