Langeweile? Fehlalarm!

Mathe, Chemie und Bio waren immer deine starken Fächer, du willst aber nicht nur im Labor stehen, sondern auch Kontakt zu Menschen haben? Als Medizinischer Fachangestellter – oftmals auch als Arzthelfer bezeichnet – ist dein Arbeitsplatz eine gute Mischung aus Büro und Behandlungsraum.

Deine Aufgaben sind vielfältig: Ob Termine ausmachen, Akten verwalten, Patienten über Vorsorgemöglichkeiten informieren, Instrumente und Liegen reinigen oder Blut abnehmen – langweilig wird dir sicher nie.

Es ist sehr wichtig, dass du Verantwortung übernehmen kannst, damit Hygienevorschriften eingehalten und Medikamente nie falsch verwendet werden. An die Schweigepflicht musst du dich auch unbedingt halten. Berührungsängste sind fehl am Platz, sowohl in körperlicher Hinsicht, wenn du zum Beispiel Elektroden für ein EKG am Körper des Patienten befestigen musst, als auch im Gespräch, denn manchmal müssen Kranke eine schlechte Diagnose erfahren. Gerade dann ist es wichtig, dass du selbst psychisch stabil bist.

Der Beruf hat aber auch tolle Seiten: Stell dir vor, wie wichtig du als Ansprechpartner für deine Patienten bist, die vielleicht sehr aufgeregt sind und Fragen zu ihrer Behandlung haben. Statistisch gesehen sind die meisten deiner Kollegen weiblich und haben einen mittleren Schulabschluss, beides ist jedoch keine Voraussetzung. Der Umgang mit Patienten ist eine der wichtigsten Aufgaben von medizinischen Fachangestellten. Daher sollte man den Kontakt zu Menschen mögen und wissen, wie man mit unterschiedlichen Charakteren zurechtkommt.