Seit dem 1. August 2016 gibt es das Aufstiegs-Bafög (AFBG), das das Meister-Bafög ersetzt. Wer nach seiner Ausbildung einen Meister, Techniker oder etwas Vergleichbares machen will, kann nun höhere Förderzuschüsse beantragen. Auch Studienabbrecher oder Bachelorabsolventen bekommen nun das Aufstiegs-Bafög, wenn sie einen Meisterkurs oder etwas Vergleichbares machen.

Typische Fortbildungen, die gefördert werden, sind Meister- oder Fachwirtkurse, Erzieher und Technikerschulen. Daneben gibt es 700 weitere Fortbildungen. Die Förderung ist unabhängig vom Alter. Es gibt einen einkommensunabhängigen Beitrag zu den Fortbildungskosten bei Vollzeitmaßnahmen und zusätzlich einen einkommensabhängigen Beitrag zum Lebensunterhalt. Die Förderung erfolgt zum Teil als Zuschuss, zum Teil als zinsgünstiges Darlehen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Mit der neuen Regelung gibt es mehr Geld: Der maximale Unterhaltsbeitrag steigt von 697 auf 768 Euro. Der maximale Maßnahmenbeitrag für Lehrgangs- und Prüfungskosten erhöht sich von 10.226 Euro auf 15.000 Euro.

Weitere Infos bekommt ihr unter www.aufstiegs-bafoeg.de. Dort findet ihr auch alle Antragsformulare und den Förderrechner, der euch sagt, wie viel Geld ihr für eure Fortbildung bekommt.