„Breaking Bad“ mal anders!

Bio, Chemie, Physik und Mathe waren immer deine Lieblingsfächer, studieren kannst oder möchtest du aber nicht? Dann ist die Ausbildung zum Biologielaboranten dein Weg zum Arbeitsplatz Labor.

In 3,5 Jahren lernst du alles, was du für deinen Berufsalltag in der Forschung, im Krankenhaus, bei Pharmakonzernen oder bei Herstellern von Kosmetik oder Lebensmitteln wissen musst. Wie du siehst, sind deine Möglichkeiten vielfältig.

Zu deinen konkreten Aufgaben gehört die Untersuchung von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Außerdem züchtest du Zellkulturen, vergleichst und analysierst Viren und Bakterien unter dem Mikroskop, testest die Reaktionen von Gewebeproben in verschiedenen Chemikalien und prüfst die Nebenwirkungen von neuen Medikamenten. Bei Tierversuchen hältst du das Tier, nimmst ihm Blut ab und verabreichst ihm Spritzen. Am PC planst du Untersuchungen, dokumentierst alle Entwicklungen und Erkenntnisse und analysierst sie.

Da die Arbeit teilweise gefährlich sein kann und Experimente lange dauern können, ist es wichtig, dass du sehr sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeitest und auch über längere Zeit hinweg aufmerksam bist. Geschicklichkeit beim Abmessen und Umfüllen von Substanzen und technisches Verständnis beim Warten der Laborgeräte sollten dich ebenfalls auszeichnen. Schließlich hast du mit wertvollen Gegenständen und teuren oder begrenzt verfügbaren Substanzen zu tun.

Um einschätzen zu können, ob der Beruf der richtige für dich ist, machst du am besten vorab ein Praktikum. Dabei lernst du das Arbeitsumfeld gleich kennen und kannst vielleicht sogar schon erste Versuche durchführen. Zum Beispiel kannst du hier üben, wie man richtig mit einer Pipette umgeht und herausfinden, ob du dich jeden Tag in Kittel, Handschuhen und Schutzbrille wohlfühlst. Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du übrigens, wenn du die Hochschulreife mitbringst.