Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind echte Organisationstalente

In der Automobilbranche, bei Mode-, Textil- oder Lebensmittelunternehmen: Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind in fast allen wirtschaftlichen Bereichen tätig! Bei diesem Beruf kaufst du Waren bei einem Hersteller ein und verkaufst sie dann an den Handel oder die Industrie weiter. Dabei musst du unter anderem darauf achten, dass die Lagerung der Waren möglichst kostengünstig ist. Außerdem sorgst du dafür, dass die Waren reibungslos vom Hersteller zum Weiterverarbeiter beziehungsweise zum Endkunden kommen, und behältst im Blick, wann etwas nachbestellt werden muss.

Bei der dreijährigen Ausbildung musst du dich entweder auf den Groß- oder auf den Außenhandel spezialisieren. Nur, wo ist da überhaupt der Unterschied? Als Außenhandelskaufmann bist du im internationalen Bereich unterwegs. Du kümmerst dich um den Import und Export von Waren, beobachtest die aus- und inländischen Märkte und weißt zum Beispiel auch über Zollbestimmungen bestens Bescheid. Für die Verhandlungen mit internationalen Kunden solltest du sehr gutes Englisch sprechen.

Kaufleute im Großhandel dagegen arbeiten in Großhandelsunternehmen, wie zum Beispiel in der Textilindustrie, und kümmern sich darum, dass Gastronomie, Einzelhandel und Industrie mit Gütern versorgt werden.

Egal für welche Richtung du dich entscheidest – gute Kenntnisse in Wirtschaft und Mathematik brauchst du in jedem Fall. Auch organisiert solltest du sein und kein Problem mit langer Büroarbeit haben. Du hast Spaß am Verhandeln und Verkaufen? Dann denk mal doch mal über eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel nach.

Faktencheck

Ausbildungsdauer regulär: 3 Jahre
Schulabschluss: Kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben, meist Auszubildende mit Abitur oder Realschulabschluss
Verdienst: Zwischen 480 € im 1. und 950 € im 3. Ausbildungsjahr
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: ca. 1.800 € bis 2.400 € monatlich