Judith Vonhaz macht eine Ausbildung zur Altenpflegerin/Altenpflegehilfe an der BRK-Berufsfachschule.

1. Wieso haben Sie sich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Weil ich sehr gerne mit Menschen arbeite. In der Pflegeeinrichtung ist es wie in einer großen Familie. Das macht mir Spaß. Es ist nicht so, wie wenn man zur Schicht in eine Firma geht.

2. Wo haben Sie sich über Ihren Ausbildungsberuf informiert?

Ich habe im Bekannten- und Verwandtenkreis mehrere Personen, die in diesem Beruf arbeiten.

3.Wie sind die Anforderungen in der Berufsfachschule und wie oft besuchen Sie diese?

Die theoretische Ausbildung an der Schule wechselt sich mit der praktischen Ausbildung in der Pflegeeinrichtung in mehrwöchigen Blöcken ab. Die Anforderungen der Schule sind zu schaffen. Man muss sich bewusst sein, dass man lernen muss. So nebenbei läuft das nicht.

4.Was lernen Sie während der praktischen Ausbildung?

Da lerne ich, die Theorie mit dem vorhandenen praktischen Wissen zu verknüpfen und anzuwenden. So z. B. das Einüben von manuellen und instrumentellen Fertigkeiten, die Anwendung verschiedener Arbeitstechniken, sorgfältiges und rationalisiertes Arbeiten. Ich lerne, die Arbeit selbst zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.

5.Was gehört zu Ihren Haupttätigkeiten während eines Arbeitstages?

Grundpflege, also z. B. Körperpflege, Ernährung, Mobilisation und Lagerung. Auch Behandlungspflege wie z. B. Wundbehandlung, Blutzucker messen und Insulingabe etc. – das Führen von Gesprächen mit den Bewohnern gehört ebenfalls zu meinen alltäglichen Tätigkeiten.

6. Was zeichnet Ihren Ausbildungsbetrieb aus?

Ich habe dort immer einen Ansprechpartner, also eine feste Praxisanleitung, die mich unterstützt, ernst nimmt und nicht alleine lässt. Wir haben regelmäßig Fortbildungen und Treffen der Auszubildenden. Meine Pflegeeinrichtung ist eine christliche Einrichtung, was mir wichtig ist. Auch ist die Tätigkeit dort ist sehr vielfältig, weil u. a. Bewohner auch psychisch/psychiatrisch betreut werden.