Marcel Trieb ist 22 Jahre alt und absolviert im 3. Lehrjahr eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger bei den Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen.

 

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsort: Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen
Schulabschluss: Mittlere Reife oder Mittelschulabschluss plus abgeschlossene Berufsausbildung
Bewerbungsart: Schriftlich per Post
Weiterbildungen: zahlreiche Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten, z.B. Fachkrankenpfleger/in, Wundmanager/in, Pflegemanagement …
Verdienst: 1: 1.140,69 €, 2: 1.202,07 €, 3: 1.303,38 €

 

Was gehört zu deinen Haupttätigkeiten während deines Arbeitstages?
Die Aufgaben während der Ausbildung hängen stark vom Ausbildungsstand ab. Anfänglich ist man hauptsächlich für die Vitalzeichenmessung von Puls, Blutdruck und Temperatur, sowie für die Körperpflege zuständig. Im Laufe der Zeit wird man zu immer mehr Tätigkeiten angeleitet und darf diese zum Teil unter Kontrolle auch selbständig durchführen. Dazu gehören zum Beispiel das Richten und Verabreichen von Infusionen und Medikamenten, oder das Blutzuckermessen. Auch die Dokumentation stellt einen wichtigen Teil der täglichen Arbeit dar.

 

Was für Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für deinen Beruf?
Das Tolle am Pflegeberuf ist es, dass es viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Man kann sich nach dem Examen auf verschiedene Fachbereiche spezialisieren. Zum Beispiel kann man eine Fachweiterbildung im Bereich der Anästhesie und Intensivmedizin machen. Ebenso kann man Praxisanleiter werden und sich um die praktische Ausbildung der Schüler kümmern. Oder man kann studieren und dadurch Lehrer oder sogar Pflegedienstleitung werden. Mit der Pflege stehen einem also alle Türen offen!

 

Wie haben dich deine Kollegen aufgenommen?
Als Schüler stellt man einen Teil des Stationsteams dar und wird deshalb auch sehr gut in das Team integriert. Ich habe mich auf jeder Station wohlgefühlt!

 

Welche Eigenschaften sollte man für deine Ausbildung auf alle Fälle mitbringen?
Man sollte in jedem Fall offen für das Kennenlernen von neuen Menschen sein und sich auf die einzelnen Schicksale der Patienten empathisch einstellen können. Nähe zu Menschen und der Umgang mit Körperflüssigkeiten jeglicher Art sollten einen auch nicht stören. Auch das Interesse am menschlichen Körper ist von Vorteil. Wichtig ist auch die Bereitschaft, im Team arbeiten zu wollen.