Die 20 jährige Maria Schilling macht zur Zeit im 2. Jahr ihre Ausbildung zur Bäckerin bei der Bio & Vollwert Bäckerei Schubert.

 

1. Wieso hast du die gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Es war eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Ich habe besonders während meiner Abiturzeit oft zuhause Brot gebacken. Ein längerer Frankreichaufenthalt förderte meine Freude an hochwertigem Essen. Dazu kam, dass ich gern praktisch arbeiten wollte, und dass Brotbacken (meiner Meinung nach) eine äußerst nützliche Fähigkeit ist.

 

2. Was planst du, nach der Ausbildung zu machen?

Mich interessiert besonders die Vielfalt, die es im Bäckereibereich gibt. Daher möchte ich gerne in deutschen und internationalen Bäckereien arbeiten, um verschiedene Rezepte und Techniken zu lernen. Auch reizt mich der Gedanke an ein Studium im Ernährungs-/Lebensmittelbereich.

 

3. Macht dir die Ausbildung Spaß und gibt es eventuell Tätigkeiten, die du nicht so gerne ausführst?

Ja, grundsätzlich gehe ich gerne zur Arbeit. Humorvoller Umgang unter Kollegen, immer mehr die Arbeitsabläufe zu verstehen und die fertigen Produkte am Ende – einen schönen Moment gibt es jeden Tag, auch bei Stress. Weniger Spaß machen „Fließbandtätigkeiten“ wie z.B. das Belaugen der Brezen.

 

4. Von der Schule in die Ausbildung: Was war für dich die größte Umstellung?

Nun, das Offensichtliche: 8 Stunden in der Backstube sind körperlich einfach anstrengender als in der Schule zu sitzen. Aber auch daran, nach der Arbeit komplett frei zu sein, in dem was ich tue oder lasse, musste ich mich erst gewöhnen.

 

5. Was zeichnet deinen Ausbildungsbetrieb aus?

Spontan zwei Dinge: 100% bio, das heißt alle Zutaten sind zertifiziert, und die Tagschicht. Die häufigste Reaktion auf meine Ausbildung ist: „Oh, dann musst du aber früh aufstehen, oder?“ Meine Antwort ist: „Ach, meistens fange ich zwischen 9 und 11 Uhr vormittags an ;-).“